Wie werden Trigger diagnostiziert?

Trigger verursachen neben Schmerzen auch Muskelverspannungen und eine Fehlhaltung. Eine genaue Vermessung der Statik und der Gelenkbeweglichkeit lässt erkennen, in welchen Muskeln Trigger gesucht werden müssen.
Durch manuellen Druck auf diese Muskeln werden dann die verhärteten Muskelstränge und Trigger-Knoten gesucht.

Findet man einen „aktiven Trigger", so spüren Sie bei der Untersuchung Ihre aktuellen Beschwerden

„Latente Trigger" erkennt man durch das Empfinden unbekannter oder früherer Schmerzen. Die Behandlung konzentriert sich erst einmal auf die Beseitigung der „aktiven Trigger".

Bei schwerwiegenden Statik-Problemen, wie zum Beispiel Beckenschiefstand, Beinlängendifferenz, Schulterhochstand und Wirbelsäulenverkrümmung müssen dann auch die „Statik- Trigger" behandelt werden.

Wie wird behandelt?

Ziel der Behandlung ist die Beseitigung der Trigger als die Hauptursache von chronischen Schmerzen und Verspannungen.

Dieses erreicht man durch eine intensive Anregung des Muskel-Stoffwechsels.

Erster Termin

Der erste Termin beinhaltet das Besprechen der Schmerzanamnese, die Messung der Körperstatik und Gelenkbeweglichkeit, das Aufsuchen der Trigger und das Festlegen der Behandlungsstrategie.

Der Umfang der Therapie und die Zahl der Behandlungen richtet sich nach der Schwere und der Dauer der Erkrankung.

Bei chronischen Problemen sollten pro Problemkomplexität nicht weniger als 6 Behandlungen durchgeführt werden. Meist hat sich danach ein spürbarer Erfolg eingestellt, sodass man dann die Zahl eventueller weiterer Behandlungen abschätzen kann.