Trigger-Osteopraktik

Was sind Trigger?
Trigger sind verkürzte und verdickte Muskelfasern, die sich als Folge einer Neuro-muskulären Erkrankung bilden.
Man findet eine Überaktivität der Nerven an den Muskelfasern und in den Muskeln bilden sich Trigger-Knoten, von denen unter anderem Schmerzsignale zu anderen Stellen des Körpers gesendet werden. Man unterscheidet Verspannungs- und Schmerz-Trigger.
Fast jeder leidet unter den Verspannungen des Nackens und der Schulter. Schmerz-Trigger verursachen als Kopfschmerz-, Bandscheiben- und Ischias-Trigger chronische Schmerzen, die über Jahre und Jahrzehnte anhalten können, weshalb man Trigger als "das muskuläre Schmerzgedächtnis des Körpers" bezeichnet.

Wie werden Trigger diagnostiziert?
Trigger verursachen neben Schmerzen auch Muskelverspannungen und eine Fehlhaltung, weshalb man durch eine genaue Vermessung der Statik und der Gelenkbeweglichkeit weiß, in welchen Muskeln Trigger gesucht werden müssen.
Durch manuellen Druck auf diese Muskeln oder durch „diagnostische Stoßwellen" werden dann die verhärteten Muskelstränge und Trigger-Knoten gesucht.
Findet man einen „aktiven Trigger", so spüren Sie bei der Untersuchung Ihre aktuellen Beschwerden
„Latente Trigger" erkennt man durch das Empfinden unbekannter oder früherer Schmerzen.
Die Behandlung konzentriert sich erst einmal auf die Beseitigung der „aktiven Trigger".
Bei schwerwiegenden Statik-Problemen wie zum Beispiel Beckenschiefstand, Beinlängendifferenz, Schulterhochstand und Wirbelsäulenverkrümmung müssen dann auch die „Statik- Trigger" behandelt werden.

Wie wird behandelt?
Ziel der Behandlung ist die Beseitigung der Trigger als die Hauptursache von chronischen Schmerzen und Verspannungen.
Dieses erreicht man durch eine intensive Anregung des Muskel-Stoffwechsels. Dazu eignen sich am besten Stoßwellen. Die Wirksamkeit wurde bereits in mehreren wissenschaftlichen Untersuchungen nachgewiesen.
Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass es durch die ursächliche Behandlung zu einer dauerhaften Beschwerdefreiheit kommt.

Erster Termin
Der erste Termin beinhaltet das Besprechen der Schmerzanamnese, die Messung der Körperstatik und Gelenkbeweglichkeit, das Aufsuchen der Trigger und das Festlegen der Behandlungsstrategie.
Der Umfang der Therapie und die Zahl der Behandlungen richtet sich nach der Schwere und der Dauer der Erkrankung.
Bei chronischen Problemen sollten pro Problemkomplex nicht weniger als 6 Behandlungen durchgeführt werden. Meist hat sich danach ein spürbarer Erfolg eingestellt, sodass man dann die Zahl eventueller weiterer Behandlungen abschätzen kann.